Was Fitnesstraining und Einrichten gemeinsam haben

 

Nachdem ich in den letzten Jahren zum Teil gar keinen Sport gemacht habe, zum Teil immer mal wieder joggen war, habe ich kürzlich ein intensives 3-monatiges Krafttraining mit einem Personal Trainer begonnen. Mein Ziel ist es, neben dem Joggen auch regelmäßiges Muskeltraining in meinen Alltag zu integrieren. Denn Sport tut mir gut, ich fühle mich fitter, habe mehr Energie, gefalle mir besser. (Und man wird ja auch nicht jünger 😉 )

Dabei ist mir klar geworden, dass Sport und Einrichten viel gemeinsam haben.

 

Sport und Einrichten

 

Beim Sport ist es so: 

  • Wenn ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle, kann ich mich als ganze Person, also auch geistig und psychisch, nicht 100-prozentig wohlfühlen. Das merke ich dann in allen Lebenslagen – ich bin vielleicht in bestimmten Situationen eher unsicher, traue mir weniger zu oder bin bei negativen Erlebnisse schneller deprimiert. Ich fühle mich in meiner Haut nicht wohl.
  • Der Weg zur Fitness ist ein langer, kontinuierlicher Weg. Es braucht viele einzelne Trainingssitzungen, über längere Zeit, regelmäßig, um einer richtig fitten, sportlichen Körper zu bekommen. Es sind viele einzelne Schritte, die ein gutes Ganzes ergeben. Man wird nicht innerhalb von 2 Wochen vom Couch-Potatoe zur Fitnesskanone…
  • Trotzdem führen bereits die ersten kleinen Schritte zu spürbaren Erfolgen. Ich hatte bei meinem Trainingsstart schon nach den ersten Trainingseinheiten das Gefühl, deutlich mehr Energie im Alltag zu haben.
  • Um auf Dauer fit zu sein, muss man dran bleiben. Man muss sich mit dem Thema beschäftigen. Es ernst nehmen und sich Zeit dafür nehmen. Dabei muss man nicht viel Zeit investieren, dafür aber regelmäßig (ich trainiere zum Beispiel derzeit 4 mal die Woche 20 bis 30 Minuten.). Das ist einerseits wichtig, um Erfolge zu sehen, andererseits, um innerlich nicht den Anschluss zu verlieren. Der innere Schweinehund wird stärker, je größer die zeitlichen Abstände zwischen den Trainingseinheiten sind. Und: Je öfter ich trainiere, desto besser wird mein Gespür für meinen Körper. Ich merke genau, was tut mir gut, was tut mir weniger gut.

Und beim Einrichten? Da ist es ganz ähnlich:

  • Wenn ich mich in meiner Wohnung nicht wohlfühle, kann ich mich “als Ganzes” nicht wohlfühlen. Eine Unzufriedenheit mit meiner Wohnsituation beeinträchtigt mich insgesamt. Wenn ich mit meinem eigenen Zuhause, meinem Rückzugs- und Erholungsbereich, nicht rundherum zufrieden bin, kostet mich das Energie, statt mir neue Energie zu geben.
  • Bis man sich in seiner Wohnung so richtig wohl fühlen kann, ist es ein längerer Weg. Es ist ein Prozess der Annäherung, des Anpassens der Umgebung an die eigenen Bedürfnisse. Es sind viele verschiedene Schritte und Änderungen, die eine Wohnung zu “meiner” Wohnung machen. Der psychologische Begriff dafür ist Aneignung, es geht also darum, sich die Wohnung zu eigen zu machen.
  • Aber: schon kleine Änderungen im Wohnumfeld können viel bewirken. Oft führen kleine Veränderungen in einem Raum zu einer ganz anderen Wirkung des Raumes auf uns. So kann eine andere Wandfarbe, manchmal können sogar schon andere Kissen auf dem Sofa, die Atmosphäre im Raum spürbar verändern – der Raum wirkt ruhiger, bunter, wärmer, interessanter, … jedenfalls deutlich “anders”.
  • Aber auch beim Einrichten gilt: je langfristiger und regelmäßiger ich mich mit dem Thema Wohnen beschäftige, desto mehr bekomme ich ein Gefühl dafür, was ich möchte, was mir gefällt, was meinen Wohnbedürfnissen entspricht. Ich werde sicherer dabei, mich von Dingen zu trennen, etwas in meinen Räumen zu verändern oder neu zu gestalten.

 Nicht umsonst heißt es ja: Unsere Wohnung ist unsere dritte Haut.

Fazit: Es gilt also beim Einrichten wie beim Sport, sich langfristig und regelmäßig damit zu befassen, was uns gut tut und was unser Wohlbefinden steigert.

 

PS: Wenn sie in Oberösterreich einen guten Personal Trainer suchen: Ich kann ihnen Gerhard Altenburger  von machmichfit wärmstens empfehlen.

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