Vorher und nachher:

Ein Haus Jahrgang 1965

Ich durfte Anfang des Jahres ein Haus in Norddeutschland für den Verkauf vorbereiten. Ein Musterbeispiel dafür, warum ich Häuser aus den 60ern so gern mag! Eine super Raumaufteilung, eine richtige Diele, tolle Aussicht aus dem Wohnzimmer, Holzböden und -vertäfelungen …

Das Spannende bei diesem Haus: Von der Straße aus sieht man es dem Gebäude gar nicht an, dass das alles sich hinter der Eingangstüre verbirgt.

Schon der erste Raum, den man betritt, ist aber deutlich größer, als erwartet: Eine holzvertäfelte Diele.

Einen Raum weiter, wird es dann aber richtig eindrucksvoll: Man gelangt von der Diele in ein sehr großes zweiteiliges Wohnzimmer, mit den für die 60er typischen großen Fensterfronten. Auch wenn alles bei der ersten Besichtigung alles eher duster wirkte, fand ich den Raum wirklich beeindruckend.

Es gibt auf der gleichen Etage noch 3 Wohnräume, außerdem die Küche aus den 1980ern und das Bad:

Im unteren Geschoss (das Haus ist in den Hang gebaut) befanden sich noch weitere Räume, darunter zwei Wohnräume und mehrere Keller- und sonstige Nutzräume.

Nachdem alle Möbel und persönlichen Gegenstände ausgeräumt worden waren, hatte der Maler seinen Einsatz und alle Räume bekamen einheitlich weiße Wände.

Als Farbschema für das Haus wählte ich Blau in verschiedenen Varianten (von Taubenblau bis Kobalt in einigen Details) und Senf. Dazu Möbel in weiß und creme sowie schwarze Akzente. Einige der vorhandenen alten Möbelstücke konnten auch für das Staging verwendet werden, genauso wie eine ganze Reihe von Dekorationsobjekten, die im Haus schon vorhanden waren. Ich liebe es ja, alte Stücke, die den Charakter und die Geschichte des Hauses widerspiegeln, in das Home Staging einzubauen. Dieser Mix von alt und neu ist für mich einfach schön.

Und so sah das Ergebnis im Vorher-Nachher-vergleich aus:

Das Haus fand am ersten Besichtigungswochenende einen Käufer und wurde zum Angebotspreis verkauft.